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Mallorca - Santa Ponsa Hotel Delfin Mar
ab / bis Paderborn am 05.02.2010 1 Woche im DZ mit HP
Einzelzimmer ohne Aufpreis Fakultativer Ausflug: Mandelblüte
Highlight - inkl. Paella Abend
Mindestteilnehmer: 20 vollzahlende Personen
Preis pro Person: Euro 395,-
Mallorca
Viele Landwirte sind, nachdem eine Reblausplage den Weinbau zum Erliegen gebracht hatte, zum Anbau von Mandelbäumen (Prunus dulcis) übergegangen. Diese Baumart war im Jahre 903 von den Mauren auf die Insel gebracht worden. Heute sind die Mandelbäume nicht mehr von der Insel wegzudenken. Sie sind fast überall zu finden und verwandeln Mallorca jedes Jahr im Januar und Februar in ein Blütenmeer. Die Mandelblüte begeistert Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Landschaft wird dann in ein Meer aus abertausenden weißen und sanft rosa-farbenen Blüten getaucht und liebliche Düfte fangen die Sinne ein. Die Mandelblüte auf Mallorca ist deshalb ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Vor allem zum Wandern oder Radfahren ist diese Jahreszeit sehr zu empfehlen. Man kann die Landschaft auf diese Weise sehr intensiv erleben. Und versprochen, die Mandelblüte begeistert jeden Besucher.
Mandeln in der mallorquinischen Küche Die große Bedeutung der Mandeln spiegelt sich auch in der mallorquinischen Küche wieder. Aus den mallorquinischen Mandeln werden herzhafte Gerichte mit Knoblauch und anderen Zutaten hergestellt oder auch Spanferkel gefüllt. Viel mehr werden die Mandeln jedoch für süße Köstlichkeiten verwendet. So besteht die weihnachtliche Süßigkeit turrón überwiegend aus Mandelkrokant. Turrón gibt es in ganz unterschiedlichen Sorten und hat auf Mallorca eine ähnliche Tradition und Bedeutung wie bei uns der weihnachtliche Lebkuchen. Neben turrón werden Mandeln aber auch bei der Herstellung von Kuchen, Desserts und Eis verwendet.
 Mandeln als Wirtschaftsgut Die mallorquinische Mandelwirtschaft, die noch weitgehend in Handarbeit betrieben wird, muss sich gegen die harte Konkurrenz aus Kalifornien behaupten. Die dortige maschinelle Ernte und Verarbeitung ist wesentlich preisgünstiger. Bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Bedeutung des Mandelanbaus auf Mallorca deswegen stark zurück und die Mandelbäume dezimierten sich. Erst seit man merkte, dass die alljährliche Mandelblüte ein enormer Anziehungspunkt für Touristen ist, erlangte der traditionelle Mandelanbau eine neue Chance. Immerhin gibt es wieder einige kleine landwirtschaftliche Betriebe, die sich dem Mandelanbau verschrieben haben. Da die mallorquinischen Mandeln einen höheren Fett- und Zuckergehalt haben und demzufolge besser schmecken als die kalifornischen Sorten, schuf die Asocoación para el Formento de la Almendra Mallorquina eine Qualitätsmarke für die mallorquinischen Mandeln. Die Mandeln die besonders wohlschmeckend sind und daher auch hervorragend für Gebäckspezialitäten verwendet werden können, sind mit "Almendra Mallorquina" (Ametlla mallorquina) gekennzeichnet
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